„Dieser Wald gehört uns allen“ – #Heimatdorf
Utopien leben und gleichzeitig ein Dorf retten? Seit September 2020 setzen sich malin und romii für den Erhalt des Dorfes Keyenberg ein. Ihr Protestmittel: ein Baumhausdorf nahe der Abbruchkante.
Utopien leben und gleichzeitig ein Dorf retten? Seit September 2020 setzen sich malin und romii für den Erhalt des Dorfes Keyenberg ein. Ihr Protestmittel: ein Baumhausdorf nahe der Abbruchkante.
Seit dem Abriss der L277 ist Fred Teil der Lützerather Mahnwache. Bei Schnee und Kälte stellt er sich der Zerstörung der ersten Häuser entgegen.
Wer sich ins Rheinische Braunkohlerevier begibt, macht sich zugleich auf den Weg ans Ende der Welt. Das Projekt #Heimatdorf wirft einen Blick auf die bedrohten Dörfer nahe der Abbruchkante des Garzweiler Tagebaus.
Obwohl ich die letzten Wochen hauptsächlich mit Hausarbeiten-Schreiben beschäftigt war, habe ich die Pausen zwischendurch genutzt, um an einem neuen Upcycling-Projekt zu arbeiten. Wieder einmal war mein Opfer ein Kleidungsstück, das mir persönlich zu schlicht war, um es häufiger zu tragen: Ein nachtblaues Seidenkleid mit drapiertem Ausschnitt. Logisch, dass ich da sofort an einen Sternenhimmel denken musste.
Seit Kurzem habe ich ein neues Hobby für mich entdeckt: Sticken. Und da man in der Quarantäne sehr viele Stunden in den eigenen vier Wänden verbringt, hatte ich jede Menge Zeit, mich da ordentlich hineinzusteigern. Angefangen mit einfacher Baumwollstickerei, bis hin zur Gold- und Seidenstickerei. Was man dabei gleich als Erstes lernt: Wenn es gut aussehen soll, dauert es lange. Sehr lange. Gerade deshalb mag ich es, wenn meine stundenlangen Stickarbeiten am Ende auch einen praktischen Nutzen haben. Sei es eine verschnörkelte Gesichtsmaske für den wöchentlichen Supermarkteinkauf oder ein Upcycling Projekt wie dieses.