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TID #3 – Von schwimmenden Einhörnern

Als gebürtiges Kamellekind lebt es sich so: Du kommst zur Welt, wirst bei der Taufe mit allen Kölnisch Wassern gewaschen und spätestens im Kindergarten das erste Mal in ein Kostüm gesteckt. Dann kommst du in die Grundschule, gehst in die Kölsch-AG, bekommst das kölsche Grundgesetz eingebläut und träumst beim alljährlichen Karnevalsumzug davon, einmal Funkenmariechen zu sein. Später geht der Wahnsinn weiter und wenn dir in der Bahn einer mit Clownsnase gegenübersitzt, fragst du dich allenfalls, wo er sein Lappenkostüm gelassen hat. Man möchte also meinen, der Kölner ist so einiges gewöhnt und die Messlatte des Verrückten reichlich hoch angesetzt. Wie so oft dieser Tage, wurde ich eines Besseren belehrt.

TID #2 – Tintenkleckser-Schmankerl

Nachdem ich mich in den letzten beiden Beiträgen über dieses und jenes ausgelassen habe, ist es an der Zeit für ein bisschen Honigschmiererei. Denn auch wenn die äußeren Umstände nicht immer günstig sind: Journalismus bedeutet für mich in erster Linie Spaß. Und während man sich als Teenager vielleicht noch vom gedruckten Wort beeindrucken lässt, rücken die eigentlichen Freuden des Journalistenalltags bald ans Licht.

The Intern Diaries #1 – Tacheles!

Leise säuselnd ertönt der Soundtrack von Akte X im Schlafzimmer und reißt mich aus etwas, das nichtmal in Japan als Power Nap durchgehen kann. Fünf Stunden Schlaf gegen achtzehn Stunden auf den Beinen und ich, Siebenschläfer Nr.1, am Rande des Nervenzusammenbruchs. Ganz so schlimm ist es natürlich nicht – aber wenn ich jammere, dann auf hohem Niveau! Das schulde ich der Adresse für die ich arbeite. Höchste Zeit also für ein tränenreiches Resumée, nein, besser noch: ein Tagebuch! Total anonym versteht sich.

Inspiration: Swimsuit-Mania

Da ich euch ja im letzten Beitrag so sehr von meiner neu entdeckten Leidenschaft zu Badeanzügen vorgeschwärmt habe, gibt es nun kurzerhand einen ganzen Post darüber! Das Problem mit so einer Leidenschaft ist, dass man wenn man einmal drin steckt, einfach nicht mehr damit aufhören kann. Das ist mir mal wieder klar geworden, als ich mich gestern durch die (zu meiner Verteidigung: riesige) Bademoden-Auswahl bei Albamoda geklickt habe. Leider kann ich euch nicht alle meine Lieblings-Stücke zeigen, da das vermutlich vollends den Rahmen sprengen würde, aber die wichtigsten Favoriten habe ich euch hier einmal herausgesucht ;)