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Aufreger des Monats #1 – Barriere frei!

Es gibt kleine Aufreger im Alltag und mittelschwere: Die Hose ist gerissen, der Hund hat die Hausarbeit gefressen … oder die Schokolade ist aus. Dann gibt es noch die großen Aufreger. Die ganz großen Ungerechtigkeiten, die einem nicht immer sofort ins Auge springen, aber trotzdem da sind. Groß genug, um ihnen aus aktuellem Anlass eine neue Kategorie zu widmen. Prägt euch dieses Datum ein, denn erstmals in der Geschichte dieses Blogs verleihe ich den #AufregerdesMonats Award. Es gibt kein Preisgeld, keine Siegerehrung – aber jede Menge verbal aufs Maul! Und tadam tadaah, der erste Award geht an … Werbeanzeigen

TID #5 – Morgens halb zehn in München

Es knackt, es raschelt, dann ein Knuspern. Ich schiele verstohlen zu meinem Kollegen. Ich glaube er beobachtet mich. Ich beginne zu kauen. Langsam. Kann er mich hören? Seine Gedanken höre ich jedenfalls ganz deutlich oder bilde ich mir das ein? Was auch immer. Ich zerquetsche die Packung in meiner Faust und lasse sie formvollendet über ihn hinweg in den Mülleimer plumpsen. Nowitzki wäre stolz auf mich. Es ist morgens halb zehn in München und ich habe bereits die erste Tafel Schokolade auf dem Gewissen.

TID #4 – Wie man seine Kollegen ärgert

Kollegen sind was tolles. Man kann mit ihnen zu Mittag essen, tratschen, ihnen Schokolade anbieten und wenn man sie besonders mag auch mal etwas Arbeit abnehmen. Praktikanten hingegen sind … nun ja, böse. Ich zumindest. Denn je besser man sich mit seinen Kollegen versteht, desto besser kann man sie ärgern. Und wenn der Streich dann auch noch auf den letzten Arbeitstag fällt, ist man doppelt fein raus.

TID #3 – Von schwimmenden Einhörnern

Als gebürtiges Kamellekind lebt es sich so: Du kommst zur Welt, wirst bei der Taufe mit allen Kölnisch Wassern gewaschen und spätestens im Kindergarten das erste Mal in ein Kostüm gesteckt. Dann kommst du in die Grundschule, gehst in die Kölsch-AG, bekommst das kölsche Grundgesetz eingebläut und träumst beim alljährlichen Karnevalsumzug davon, einmal Funkenmariechen zu sein. Später geht der Wahnsinn weiter und wenn dir in der Bahn einer mit Clownsnase gegenübersitzt, fragst du dich allenfalls, wo er sein Lappenkostüm gelassen hat. Man möchte also meinen, der Kölner ist so einiges gewöhnt und die Messlatte des Verrückten reichlich hoch angesetzt. Wie so oft dieser Tage, wurde ich eines Besseren belehrt.

TID #2 – Tintenkleckser-Schmankerl

Nachdem ich mich in den letzten beiden Beiträgen über dieses und jenes ausgelassen habe, ist es an der Zeit für ein bisschen Honigschmiererei. Denn auch wenn die äußeren Umstände nicht immer günstig sind: Journalismus bedeutet für mich in erster Linie Spaß. Und während man sich als Teenager vielleicht noch vom gedruckten Wort beeindrucken lässt, rücken die eigentlichen Freuden des Journalistenalltags bald ans Licht.