Autor: themultiplechoice

TID #2 – Tintenkleckser-Schmankerl

Nachdem ich mich in den letzten beiden Beiträgen über dieses und jenes ausgelassen habe, ist es an der Zeit für ein bisschen Honigschmiererei. Denn auch wenn die äußeren Umstände nicht immer günstig sind: Journalismus bedeutet für mich in erster Linie Spaß. Und während man sich als Teenager vielleicht noch vom gedruckten Wort beeindrucken lässt, rücken die eigentlichen Freuden des Journalistenalltags bald ans Licht. Werbeanzeigen

The Intern Diaries #1 – Tacheles!

Leise säuselnd ertönt der Soundtrack von Akte X im Schlafzimmer und reißt mich aus etwas, das nichtmal in Japan als Power Nap durchgehen kann. Fünf Stunden Schlaf gegen achtzehn Stunden auf den Beinen und ich, Siebenschläfer Nr.1, am Rande des Nervenzusammenbruchs. Ganz so schlimm ist es natürlich nicht – aber wenn ich jammere, dann auf hohem Niveau! Das schulde ich der Adresse für die ich arbeite. Höchste Zeit also für ein tränenreiches Resumée, nein, besser noch: ein Tagebuch! Total anonym versteht sich.

Update: The Golden City

… & other adventures. Doch immer mit der Ruhe. Was ist der erste Gedanke, den man mit einer Stadt wie Prag verbindet? Klar: die Goldene Stadt, Stadt der tausend Brücken, Postkommunismus, bla bla bla. Alles in allem eine ziemlich labbrige Basis, um sich in ein ERASMUS-Semester zu stürzen. Doch genau das habe ich getan! Unvorbereitet (open minded) und mit null Tschechisch-Kenntnissen im Gepäck, hat sich bald herausgestellt, dass planlos manchmal der beste Plan überhaupt ist. Jetzt, fast am Ende angelangt, will ich die Gelegenheit nutzen, um einen kleinen Einblick in die letzten paar Monate zu geben. Besonders für all jene, die selbst mit dem Gedanken spielen ein Semester in Prahaaa zu verbringen (Tschechisch-Lesson Nr. 1). Daher hier ein kleines Update zu meinen Erfahrungen, diesmal dem Anlass entsprechend etwas abgewandelt. Der 1. Eindruck: Ein grauer Vormittag Mitte Februar. Mit der Carl-Maria-von-Weber Bahn, lasse ich mich durch die winterliche Landschaft Tschechiens kutschieren. Das Ziel: Prag. Die Aussichten: eher grau als golden. Vorbei an Feldern, Wäldern und Fabriken, auf denen noch immer Hammer und Sichel prangen. Das erste Klischee …

Absolut sehenswert!

Ab dem 18.-25. Mai ist es wieder so weit: zum sage und schreibe 18. Mal tagen die Skandinavischen Filmtage in Bonn. Skandinavische Filmtage – hä?! Wer unter dem Namen eine düstere Vereinigung Glögg trinkender Metalheads vermutet, liegt damit nur halb richtig. Denn neben Metal produzieren unsere skandinavischen (und finnischen) Nachbarn nämlich auch jede Menge geile Filme. Diese werden im Rahmen des alljährlichen Festivals regelmäßig auch dem deutschen Publikum nahe gebracht – und da ist wirklich für jeden was dabei! Ob Herzschmerz, Drama, Thriller oder doch lieber Queer, auch in diesem Jahr werden wie immer alle Kreise des Spektrums abgedeckt. Besonders interessant: einer der Filme feiert auf den Filmtagen sogar seine Deutschlandpremiere, sodass man sich hier auch auf den einen oder anderen prominenten Gast freuen kann. Da die Filmtage generell sehr gut besucht sind, lohnt es sich schon im Voraus Tickets zu bestellen. Das Ganze steigt wie immer im Kino der Brotfabrik und des LVR Landesmuseums in Bonn, aber natürlich sind auch Nicht-Bonner herzlich eingeladen dem Event beizuwohnen. Was euch erwartet? Eine entspannte Atmosphäre unter Skandinavien-Fans und solchen, die …